10. Entwicklung der Imkerei und Bienenhaltung

(Layout-Bild von Lobitz)

Die erste Honigbiene fand man in einem 50 Millionen Jahren alten Bernstein. Somit ist bewiesen, dass die Honigbiene um vieles älter ist als der Mensch.

Das älteste Zeit-Dokument ist eine 10.000 Jahre alte Höhlenzeichnung in Spanien. Die älteste Bienenhaltung gab es im Vorderen Orient. Im 4. Jahrtausend v. Chr. bestand sie auch schon in Ägypten.  Nicht nur Bienenwachs war wichtig sondern auch Honig, er war das bedeutendste Süßungsmittel bis es Zucker gab.

  • In der Römerzeit wurde Bienenwachs in der Heilkunde, Kosmetik, zur Kerzenherstellung und als Siegelwachs verwendet.
  • Im Mittelalter wurde die Zeidlerei betrieben.
  • Im 18. Jahrhundert wurde bereits die Rolle der Bienen bei der Blütenbestäubung beobachtet.
  • Im 19. Jahrhundert wurde der Strohkorb und die mobile Beute mit Rähmchenentwickelt.

Mit der Entwicklung des Rähmchens wurde auch die Honigschleuder zur Honiggewinnung erfunden. Durch die erweiterungsfähige Beute entstand die heute weltweite Magazinimkerei. Die Magazinimkerei hat sich bis heute als die wirtschaftsliche Betriebsweise durchgesetzt. In jedem Zeitalter gibt es auch Imker die nach andern Beuten suchen. Wie in der heutigen Zeit die Trogbeute.

In jüngster Zeit befasst sich auch die Medizin und Apitherapie mit der Erforschung der Wirkungsweise von Honig, Wachs, Pollen, Bienengift, Propolis und Weiselfuttersaft  (Gelee Royal)

Strohkorb, Hinterbehandlungsbeute, Magazinbeute
Historische Darstellung der Imkerei